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Auszeichnungssprachen

XML-Dokument

Struktur: dtd

Retrieval: XSLT

1.    Einführung

"XML is a markup language, and only a markup language. It's important to re-member this fact. The XML hype has become so extreme, that some people expect XML to do everything up to, and including, washing the family dog" (Elliotte Rusty Harold).

“XLST ist ein Werkzeug, keine Religion” (Doug Tidwell).

    Der XML-Hype ist da. - Mit XML kann man viel erreichen, aber XML enttäuscht auch viele Benutzer. Schließlich ist XML ein abstraktes Werkzeug zur Modellierung und Strukturierung von Informationen und zur Haltung von Daten. XML hat keine Benutzerschnittstelle, kein klickbaren Buttons, keine Fenster und keine Farben. All dies verbinden die Nutzer des Internets häufig mit Markupsprachen (Auszeichnungssprachen): Interaktivität und Hypermedialität. Im Bereich von XML kann diese Interaktivität nur die Software (Client und/oder Server) bieten, mit der XML verarbeitet (z.B. angesehen = Browser) wird. Aber XML ist das ideale Werkzeug, um Daten zu strukturieren, zu vermitteln und plattformunabhängig zu nutzen - und dies in verteilten Netzwerken wie z.B. dem Internet oder einem Intranet.


    Natürlich könnte und kann man auch ohne XML Datenaustauschformate definieren. Und selbstverständlich ist XML kein Ersatz für relationale oder objektorientierte Datenbanken. Aber XML schließt die Lücke, die mit der Einführung von HTML als inhaltsauszeichnender Sprache geschaffen wurde. Denn HTML wurde von der Internetgemeinde Mitte der 90er Jahre de facto nicht als inhaltsauszeichnendes Werkzeug sondern als Layoutsprache umgesetzt. - Mit XML werden Inhalte nach einfachen Regeln ausgezeichnet und die Dokumentstruktur zu allgemeinen Aussagen verallgemeinert. Mit XSLT steht eine hervorragende Retrievalsprache zur Verfügung, die benutzergesteuertes Informationsretrieval ermöglicht. Zahlreiche Standards, die auf XML aufsetzen (siehe www.w3.org), beweisen die Fähigkeiten von XML.


    Wird XML HTML ersetzen? - Nein. XML ist nicht für die Erstellung von einzelnen layoutbasierten und layoutorientierten Seiten geeignet. Die Stärke von XML liegt in der Verallgemeinerung von inhaltlichen Aussagen in Dokumenten. Viele gleichartige Briefe, viele gleichartige Newsletters, viele gleichartige Transaktionsinformationen im E-Business, hier ist die Stärke von XML. Für eine einzelne Seite im Internet, die ein spezifisches Layout mit Multimediaeffekten und PlugIn-Nutzung erzielen soll, wäre XML weniger geeignet. Möglich ist diese Konzeption, aber erforderlich oder gar vorteilhaft ist der Einsatz von XML hier nicht.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Das XML/XSLT-Seminar
(zur Zeit als Buch nicht lieferbar)